Mein Name ist Emilia Wurm, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Gallneukirchen. Mit dem ESK, dem Europäischen Solidaritätskorps, hatte ich die Möglichkeit, 7 Monate im Ausland zu verbringen. Im Juni 2025 schloss ich meine Matura im Gymnasium Freistadt ab. Danach wusste ich noch nicht so wirklich, wohin nun mit mir. Ich wusste, dass ich noch nicht direkt studieren wollte, und kam schließlich auf die Idee, ein „Gap Year“ zu machen, also ein Pausen-Jahr zwischen Schule und Universität. Dabei stieß ich auf den ESK, was auf mich wie eine sehr interessante Möglichkeit wirkte, und begann, mich dort bei verschiedenen Projekten zu bewerben. Nach einiger Zeit wurde ich schließlich bei einem Projekt in Sardinien, Italien, angenommen, und im Oktober 2025 begann meine Reise. Mein Projekt hieß „LIVE: Promoting Volunteering and Human Rights”. Es fand in der Hauptstadt Sardiniens, Cagliari, statt, und wurde von der Organisation „Associazione TDM2000“ geleitet. Meine Aufgaben waren, ESK und Freiwilligenarbeit generell zu bewerben und italienische und vor allem sardische Jugendliche darauf aufmerksam zu machen. Dies geschah hauptsächlich über Social Media. Wir Volunteers hatten einen Instagram- und TikTok- Account, auf dem wir lustige, aber auch informative Fotos und Videos zum Thema posteten, um junge Leute zu erreichen. Zusätzlich führten wir einen Blog, in dem wir über vergangene Volunteering-Erfahrungen von anderen berichteten, sowie einen Podcast, in dem wir mit jungen ItalienerInnen über Freiwilligenarbeit sprachen. Außerdem bekamen wir auch die Möglichkeit, direkt mit Jugendlichen in Sardinien zu arbeiten. Wir begleiteten sie in der Schule, stellten ESK in der Klasse vor und sprachen auch über unsere eigenen Länder und wo wir herkommen. Zusätzlich veranstaltete unsere Organisation viele verschiedene Events für Jung und Alt, bei denen wir ebenfalls mithelfen und viele Leute kennenlernen konnten. Die Unterkunft aller Freiwilligen in meinem Projekt war direkt im Stadtzentrum, was uns ermöglichte, viel von der wunderschönen Stadt Cagliari zu sehen. Manchmal machten wir auch Ausflüge und Exkursionen mit unserer Organisation, also hatte ich auch die Möglichkeit während meines Freiwilligendienstes, sehr viele Orte der Insel Sardinien zu besichtigen und kennenzulernen. Außerdem durften wir während unseres Aufenthalts eine Italienisch-Schule besuchen, und dadurch kann ich nun etwas Italienisch, was mich sehr freut! Insgesamt war ich 7 Monate in Cagliari, und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, ein Gap Year zu starten und dieses ESK-Projekt zu machen. Ich werde wohl immer gerne auf diese Zeit zurückblicken und mich an diese wunderschöne Insel und an die Leute, die ich dort kennenlernen durfte, erinnern!
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